Cortona und Valdichiana

Cortona und Valdichiana

Das Land der Etrusker, eintauchen in der Vergangenheit

VALDICHIANA:
Früher „Clanis Aretinum“ zuerst von den Etruskern dann von den Römer trockengelegt – die das Tal im Kornspeicher der Toskana verwandelten – und wieder ein Sumpfgebiet während der Invasionen der Barbaren und an der Zeit von Leonardo da Vinci, Valdichiana ist heute ein grünes fruchtbares Tal, von Hügeln und Bergen unterschiedlicher Höhe in Osten und Westen begrenzt: weit bebaut mit Obstgärten,  Getreide, Olivenhainen und Weinbergen, ist das Tal noch immer von großen Flächen Wälder bedeckt. Die endgültige Rückgewinnung des Valdichiana wurde im XVIII Jh. gelegt und gab zur Landwirtschaft eine „moderne“ Bedeutung: das Gebiet ist noch von den typischen Bauernhäusern – Leopoldine genannt – und von kultivierten Feldern stark gekennzeichnet. Die „Chianina“ Rindrasse typisch von diesem Tal, erinnert alle an die hervorragenden Gerichte dieser Region.

CORTONA liegt auf einem Hang des S. Egidio Berg und bietet einen atemberaubenden Blick auf das Valdichiana an. Die Stadt ist noch von antiken Mauern aus etruskischen Ursprung umgeben, die alten und eleganten Steingebäude, enge Gässchen, steile malerische Straßen umschließen, und außerordentlichen Ausblicke auf den Trasimeno-See und das Valdichiana bieten. Ganz im Hertz der Altstadt befinden sich die zwei Hauptplätze mit dem historischen Rathaus des früh Mittelalters, dem Palazzo Casali (heute Sitz der Etruskischen Akademie und des MAEC Museums) und dem Signorelli Theater (im 1850 gebaut). Im nördlichen Teil des historischen Zentrums sind die Kathedrale und das Diözesan Museum, wo eine weltberühmte Verkündigung von Beato Angelico und einige Meisterwerke von Luca Signorelli beherbergt sind. Man geht zurück zum Mittelalters wenn man durch die phantastische Via Jannelli läuft, wo die typische Häuschen im Backstein und Holzbalken noch im perfektem Zustand liegen. Im oberen Teil der Stadt, auf den Weg zur Hl. Margherita Wallfahrtskirche (Schutzheilige von Cortona mit Hl. Mark der Evangelist), befinden sich die S. Franziskus Kirche im gotischen-barock Stil mit berühmten Reliquien des Kreuzes Jesus und des Hl. Franziskus von Assisi, die Kirche des Hl. Niccolò mit einem Säulengang aus der Renaissance und einem hervorragenden Banner von Luca Signorelli , das Kirchlein des Hl. Cristoforo.
Die reizende Einsiedelei Le Celle, vom Hl. Franziskus von Assisi im 1211 gegründet, liegt im Wald über Cortona und noch bewahrt die mystische Atmosphäre aller Franziskanischen Stätten.
CORTONAin kurz:
- Etruskische Stadtmauer aus dem V-IV Jh. v.C. und das doppelbogige Etruskische Stadttor aus dem II Jh. v.C.
- die malerische Häuschen der Via Jannelli
- Palazzo Casali mit dem MAEC Museum reich an Etruskische Kunstwerke
- das Diözesan Museum mit berühmten Gemälde von Luca Signorelli und Bartolomeo della Gatta, und eine hervorragende Verkündigung von Beato Angelico
- die Kathedrale mit eleganten Marmordenkmalen und Gemälde von Pietro Berrettini aus Cortona und andere Künstler
- die S. Francesco Kirche wo die Reliquien des Kreuzes Jesus und des Hl. Franziskus von Assisi bewahrt sind und wo elegante Gemälde von Pietro da Cortona und andere Künstler die Altäre dekorieren
- die Zellen Einsiedelei von Hl. Franziskus aus Assisi im 1211 gegründet
- Cortona Antiquaria Ausstellung von Antiquität am Ende August und Anfang September jedes Jahres
- das Archidado Turnier am Anfang Juni
- Bramasole, das berühmte Haus von Frances Mayes, die das Buch "Unter die Sonne der Toskana" geschrieben hat

CASTIGLION FIORENTINO, befestigtes Dorf im Stil des Mittelalters mit Blick des Valdichiana, Castiglion Fiorentino hat ihre Etruskische Wurzeln seit kurz entdeckt. Der Hauptplatz, wo sich das Rathaus befindet, ist von einem eleganten Bogengang nach dem Stil von Giorgio Vasari gekennzeichnet, und eine mittelalterliche Burg die ihre eindrucksvolle Struktur mit mittelalterlichem Turm das unterliegende Tal beherrscht. Im historischen Zentrum sind auch die interessante Kirche des Hl. Franziskus und die nahe Kollegiatkirche des Hl. Julian. Das Stadtmuseum ist die Heimat von exquisiten Meisterwerke der mittelalterlichen Goldschmiedekunst sowie bemalte Kreuze aus dem Mittelalter und Gemälde von Bartolomeo della Gatta.

LUCIGNANO, ein sehr schönes Städtchen des Valdichiana von römischem Ursprung, Lucignano ist einen Besuch wert nur um seine einzigartige und noch intakte elliptische Wände zu bewundern.Innerhalb der Mauern folgen die Straßen die gleiche konzentrische Form, bis sie bei der semielliptischen Treppe vor der Stiftkirche des Hl. Michele enden. Das Stadtmuseum und die nahe Kirche des Hl. Franziskus sind das Heimat von einigen feinen Kunstwerke Sienesischer Künstler, wie das Reliquiar Baum aus vergoldetem Kupfer, Korallensteinen und Emaille, bemerkenswertes Beispiel von Goldschmiedekunst des XIV Hd.

MONTE SAN SAVINO, ursprünglich eine mittelalterliche Burg, behält diese Stadt noch sein historisches Zentrum innerhalb antiken Mauern . Die Altstadt ist von eine gerade Hauptstraße gekennzeichnet, auf der die wichtigste Gebäude sich befinden: das elegante Rathaus im Stil der Renaissance (Land Residenz von Papst Julius di Monte), der Bogengang der Händler, die Pfarrkirche und die Kirche des Hl. Agostino. Die Burg beherbergt eine interessante Sammlung antiker Keramiken.

FOIANO DELLA CHIANA, das kommerzielle Zentrum des Valdichiana, heute ist Foiano bekannt wegen seines Karneval von Re Giocondo. Von antiken Ursprung, Foiano ist durch eine achteckige Stadtmauer aus roten Backstein mit hohen Türmen gekennzeichnet. Das historische Zentrum bewahrt zahlreiche Meisterwerke der Renaissance Kunst: die „Jungfrau des Gürtels“ in der Stiftkirche des Hl. Martin, eine der bedeutendsten Kunstwerke von Andrea della Robbia, aber auch die „Himmelfahrt“ in der Kirche des Hl. Domenico, die Gruppe „le Pie Donne“ genannt, und das „Jesus mit den Engeln“ in der Kirche des Hl. Franziskus. Bildhauerei, Malerei, aber vor allem Kirchen, Gebäude, Burgmauer, bieten ein malerisches Bild dieses Städtchens für die Schönheit der Materialen, über alle Terrakotta, die utilisiert worden sind.
Renaissance in der provinz Arezzos: kleine Museen des Valdichiana
Renaissance in der provinz Arezzos: kleine Museen des Valdichiana
Von Beato Angelico und Piero della Francesca zum Bartolomeo della Gatta und Luca Signorelli in der Museen des Valdichiana